Urologische Gemeinschaftspraxis
Dr. med. Christof Rotter,  Dr. med. Johannes Hruby,  Dr. med. Jens Haak

Andrologie,  Medikamentöse Tumortherapie,
Ambulante Operationen,  Stationäre Operationen

Fusionsbiopsie der Prostata

Wenn der Verdacht auf einen bösartigen Prostatatumor durch einen erhöhten PSA Wert oder eine auffällige Tastuntersuchung  oder Ultraschall der Prostata besteht  ist vor einer eventuellen Therapie eine Gewebeprobe der Prostata notwendig.

Um heute das Risiko eines aggressiven Prostatatumors weiter einzugrenzen besteht die Möglichkeit ein multiparametrisches MRT der Prostata vor der geplanten Prostata-Biopsie durchzuführen. Sollte sich hier kein weiterer Verdacht auf das Vorliegen eines bösartigen Tumors ergeben kann gegebenenfalls auf deine Gewebeprobe verzichtet werden.

Wenn allerdings laut MRT der Verdacht auf einen aggressiven Prostatakrebs besteht, kann computergestützt eine „Fusion“ (Zusammenführung) von MRT-Bildern und Ultraschallbildern der Prostata während der Operation erfolgen und es können gezielt verdächtige und im MRT markierte Areale der Prostata biopsiert werden.

Diese Operation wird in Narkose durchgeführt. Sie bietet eine höhere Trefferquote vom Prostatakarziomen insbesondere relevanter Prostatakarzinome (in Studien bestätigt).

Unnötige Prostatabiopsien können somit vermieden werden. Die Therapieplanung verbessert sich.