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Ambulante Operationen
- Sterilisation (Vasektomie): dauerhafte Verhütung durch Unterbindung der Samenleiter. Der Eingriff wird in unserer Praxis in lokaler Betäubung durchgeführt. Durch einen kleinen Hautschnitt am Hodensack werden beide Samenleiter freigelegt, durchgetrennt und unterbunden. Die kleinen Hautschnitte werden mit Nähten wieder geschlossen. Diese müssen nicht entfernt werden, da sie sich nach ca. 14 Tagen selbst auflösen.
Die Beratung für eine Sterilisation wird von den Krankenkassen übernommen. Die weiteren Kosten (Operation, Verlaufskontrollen und Spermiogramme) sind private Leistungen und werden weder von den gesetzlichen noch von den privaten Krankenkassen übernommen.
- Beschneidung (Circumcision): bei einer Vorhautverengung ist oft eine operative Versorgung notwendig. Die Beschneidung wird in unserer Praxis in lokaler Betäubung durchgeführt. Die Wundränder werden mit selbstauflösendem Faden vernäht. Diese müssen nicht entfernt werden.
- Frenulotomie: bei einem kurzen Vorhautbändchen können Beschwerden auftreten. In solchen Fällen kann das Bändchen in lokaler Betäubung durchgetrennt werden.
- Prostatabiopsie: in mancher Situation ist eine MRT der Prostata nicht möglich oder nicht sinnvoll. In solchen Fällen kann eine „Standard“ (nicht zielgerichtete) Biopsie der Prostata in lokaler Betäubung in unserer Praxis durchgeführt werden.
Nach Durchführung einer MRT der Prostata ist eine zielgerichtete Biopsie empfohlen (Fusionsbiopsie). Diese erfolgt ambulant im Diakonissenhaus. Da die gesetzlichen Krankenkassen diese Form der Biopsie nicht bezahlen oder nur zum Teil die Kosten erstatten, ist hier eine Zuzahlung erforderlich.
- Botox-Injektion in der Harnblase